Strafzettel von privaten Dienstleistern

SELIGENSTADT. Das Oberlandesgericht in Frankfurt hat entschieden: Strafzettel, die von privaten Dienstleistern verteilt wurden, sind rechtswidrig. Alleine für 2018 müssen 10.000 ausgestellte Verwarnungen wegen Falschparkens nun in Seligenstadt überprüft werden. Wer sich erkundigen möchte, ob er sein Geld nun zurückbekommt, muss sich direkt in der Gemeinde melden.

Wie weit er Beschluss des Oberlandesgerichts nun zurückgreifen wird ist bisher unklar. Fakt ist: Alle Strafzettel die von städtischen Bediensteten ausgehändigt wurden sind von dem Urteil ohnehin nicht betroffen.