Die Top-News des Tages vom 18.06.2021

MAIN-KINZIG-KREIS/KAHL/GRÜNDAU. Der Einsatz der Bundeswehr im Main-Kinzig-Kreis zur Bekämpfung der Corona-Pandemie neigt sich dem Ende zu: Inzwischen ist das Infektionsgeschehen soweit im Griff, dass die Kräfte in absehbarer Zeit nicht mehr benötigt werden. Voraussichtlich bis Ende September werden die Teams in den beiden Impfzentren noch vor Ort sein. Landrat Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Simmler haben den Soldaten für Ihre Unterstützung gedankt. Der Einsatz der Bundeswehr sei von den Bürgern gut und dankbar aufgenommen worden, so die beiden Politiker.

Am Montag wurde die Alzenauer Polizei von einer Mutter informiert, dass drei Erstklässler im Burgweg von einem Unbekannten auf verdächtige Weise angesprochen worden waren. Eltern, Schule und Polizei reagierten unverzüglich, so dass die Polizei den Mann am Mittwochmorgen identifizieren konnte. Die Kripo Aschaffenburg hat unter anderem ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Am Montag, gegen 08.40 Uhr, waren die drei Erstklässler von einem Unbekannten aus einem im Burgweg geparkten Pkw heraus angesprochen worden. Die Kinder offenbarten sich und über eine Mutter erreichte die Mitteilung gegen 10.30 Uhr die Schule und die Alzenauer Polizei. Die Beamten leiteten unverzüglich – auch unter Beteiligung der Schule der Kinder – Maßnahmen zur Verifizierung des Sachverhalts und Identifizierung des Unbekannten ein. Letztlich konnte durch polizeiliche Maßnahmen am Mittwochmorgen ein 60-Jähriger vor Ort festgestellt und als der Gesuchte identifiziert werden. Die Kripo hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und unter anderem eine sogenannte „Gefährderansprache“ durchgeführt. Darüber hinaus zeigt die Polizei eine deutlich erhöhte Präsenz im Schulbereich. Das Polizeipräsidium Unterfranken bittet darum, bei derartigen verdächtigen Wahrnehmungen keine Scheu zu haben, den Notruf 110 zu wählen. Im vorliegenden Fall haben die Kinder, die Eltern und die Schule durch ihr vorbildliches Verhalten maßgeblich zur Aufklärung des Sachverhalts und Identifizierung des Mannes beigetragen. Die Polizei ist für jeden Hinweis dankbar und dadurch in der Lage, zeitnah Maßnahmen zu treffen. (Quelle: Polizei)

Das Trinkwasser in Gründau wird noch bis Ende Juni weiter gechlort! Das hat die Gemeinde jetzt mitgeteilt. Vor einer Woche waren in dem Wasser sogenannte Pseudomonaden festgestellt worden. Das sind Bakterien, die bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem im Schlimmsten Fall etwa eine Lungenentzündung auslösen. Das Wassernetz in Gründau wurde in den vergangenen Tagen gespült – bis Ende Juni stehen noch weitere Wasserproben an.