Die Top-News des Tages vom 07.06.2021

BAYER. UNTERMAIN/KREIS MILTENBERG/HANAU. Die Corona Maßnahmen werden in Bayern immer weiter gelockert – dabei gelten ab heute nur noch zwei Inzidenzkategorien. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Gebieten unter 50 und Gebieten zwischen 50 und 100. Bei einer Inzidenz unter 100, kann man sich mit 10 Personen aus maximal drei Haushalten treffen – alles unter dem Wert 50 sieht noch weitere Lockerungen vor!  Genesene und Geimpfte sind von den Beschränkungen befreit – und was viele freuen dürfte: Der Präsenzunterricht startet sobald der Inzidenzwert unter 50 liegt und auch die Kindertagesstätten kehren in den Normalbetrieb zurück. Auch Geschäfte dürfen wieder mit einem Hygienekonzept öffnen – und Veranstaltungen unter freiem Himmel können stattfinden. Bei einer Inzident von über 100 gilt weiterhin die Bundesnotbremse.

Wegen fehlendem Impfstoff geschlossen! Das ist aktuell im Impfzentrum im Kreis Miltenberg der Fall. Der Grund: Noch vorhandener Impfstoff muss laut Vorgabe des Bayerischen Staatsministeriums für die anstehenden Zweitimpfungen aufgehoben werden. Da in dieser Woche keine Zweitimpfungen anstehen, bleibt das Impfzentrum in Kreis Miltenberg von Morgen bis einschließlich Sonntag den 13. Juni geschlossen. Termine für Erstimpfungen sind momentan ausschließlich über die örtlichen Arztpraxen möglich. Nach aktuellem Stand erhielten im Kreis Miltenberg 57.004 Menschen die Erstimpfung und 23.282 Personen die Zweitimpfung.

Auch nach der Kritik will Regisseur Uwe Boll an der Veröffentlichung seines Films über den rassistischen Anschlag von Hanau festhalten. Der Film sei bereits gedreht und in der Postproduktion und komme im Sommer heraus, sagte Boll der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings habe er die beiden anderen Teile der ursprünglich geplanten Trilogie erstmal auf Eis gelegt, nachdem das Projekt von der Filmförderung abgelehnt worden sei. In Hanau hatte am 19. Februar 2020 ein 43-jähriger Deutscher neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen, bevor er vermutlich seine Mutter und schließlich sich selbst tötete. Neben der Stadt Hanau hatten auch die Opfer-Familien empört auf das Filmprojekt reagiert und Boll in einem offenen Brief aufgefordert, die Vorbereitungen einzustellen.