Die Top-News am Nachmittag vom 29.10.2019

KAHL/MAIN-KINZIG-KREIS/SCHAAFHEIM. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf seinem Balkon ist am Sonntagmorgen einem 34-Jährigen zum Verhängnis geworden. In der Wohnung des Mannes konnten rund 170 Gramm Marihuana und Haschisch sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Aschaffenburg. Am Sonntagmorgen ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung über eine Rauchentwicklung in der Königsberger Straße ein. Auf dem Balkon eines 34-Jährigen seien Feuerwerkskörper abgebrannt worden. Bei der anschließenden Überprüfung der Wohnung durch eine Streife der Alzenauer Polizei öffnete der Wohnungsinhaber die Tür und zeigte sich umgehend aggressiv und beleidigte die Beamten. Der Grund für das Verhalten des Mannes konnte schnell geklärt werden. Nachdem er durch die Streife fixiert worden ist, konnten in der Wohnung rund 90 Gramm Marihuana und 80 Gramm Haschisch aufgefunden werden. Zudem konnte weitere Gegenstände aufgefunden werden, die auf einen Handel mit Betäubungsmittel schließen lassen. Der 34-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zunächst zur Dienststelle der Alzenauer Polizei gebracht. Nachdem der offenbar psychisch Belastete die Haftzelle der Dienststelle komplett unter Wasser setzte und in dieser randalierte wurde er im Anschluss in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Der Mann erwartet nun Strafverfahren wegen des illegalen Besitzes und des illegalen Handeltreibens mit Marihuana. Die diesbezüglichen Ermittlungen werden durch die Aschaffenburger Kriminalpolizei geführt. Zudem muss er sich wegen Beleidigung und Bedrohung gegen die eingesetzten Beamten verantworten. (Quelle: Polizei)

Der Main-Kinzig-Kreis war gut, ist gut und bleibt gut“ – Mit diesen Worten hat Landrat Thorsten Stolz den Doppelhaushalt für 2020/21 vorgestellt. Demnach soll der Kreis vor allem als Wohn- und Wirtschaftsstandort gestärkt werden. Für die nächsten beiden Jahren wird trotz einiger Unabwägbarkeiten mit Überschüssen geplant. So rechnet man für 2020 mit einem Plus von 13,4 Millionen Euro, für 2021 mit 9,5 Millionen Euro. Der Kreis möchte seine Schulden weiterhin abbauen – auch die Kommunen sollen wie in den vergangenen Jahren entlastet werden.

In elf öffentlichen Einrichtungen, darunter die Bürgerhäuser, Feuerwehrhäuser, Hallen, Kindergärten und selbstverständlich auch im Rathaus werden künftig die Kupferleitungen durch schnelle Glasfaserleitungen ersetzt. Die vertraglichen Vereinbarungen besiegelten Bürgermeister Reinhold Hehmann, Hauptamtsleiter Arnd Keller mit den Herren Resch und Zimmer von der entega Medianet. Die Verwaltungsspitze setzt damit auch ein Zeichen und hofft, dass sich bis zum Stichtag am 11. November 2019 mindestens 40% der Haushalte für diese zukunftsweisende Lösung entscheiden und auf Glasfaser umsteigen. Denn nur dann kann Schaafheim mit einem modernen Glasfasernetz ausgebaut werden. Alle Hausbesitzer, die sich während der sogenannten Nachfragebündelung für den Umstieg entscheiden, sparen die Kosten für den Hausanschluss in Höhe von 750,00 Euro. Bürgermeister Hehmann liegt sehr viel daran, dass Schaafheim mit einer zukunftsweisenden Infrastruktur versorgt wird. Auch die gemeindlichen Gremien tragen diese Entscheidung. Jetzt braucht Schaafheim noch die Unterstützung derer, die sich bisher noch nicht für den Umstieg entschieden haben, damit die notwendigen 40 % geschafft werden! (Quelle: PM Gemeinde Schaafheim)