Die Top-News am Nachmittag vom 29.07.2020

ASCHAFFENBURG. HESSEN. Insgesamt soll er 127.000 Euro veruntreut haben. Deshalb steht ein ehemaliger Rechtsanwalt aus Eichenbühl heute vor dem Aschaffenburger Amtsgericht. Der 68-Jährige war bis November 2019 als Anwalt in Aschaffenburg tätig. Laut Anklageschrift soll er entgegen der Vorschrift kein Anderkonto eingerichtet haben. Stattdessen sollen die Zahlungen aus seiner Anwaltstätigkeit auf seine Geschäftskonten eingegangen sein. Von diesen Konten soll er unter anderem laufende Kosten für seine Kanzlei gezahlt haben. Die Weiterleitung von Geldern die für seine Mandanten bestimmt waren oder die zur Sicherung durch ihn als Treuhänder bestimmt waren soll er in insgesamt 35 Fällen unterlassen haben. Er soll das Geld für sich verwendet haben und um seine Kanzlei am Laufenden zu halten. Bereits im Januar 2016 soll der Mann kein Guthaben mehr gehabt haben.

In Hessen beteiligen sich in diesem Jahr viermal so viele Kinder wie in den Vorjahren an Sommerferienlerncamps. Rund 7.000 hessische Schüler wollen den verpassten Stoff aus den Wochen der coronabedingten Schulschließungen nachholen. Neben den Sommerferiencamps gibt es zum ersten Mal Ferienakademien. Hier haben sich über 15.000 Schüler angemeldet. In kleinen Gruppen soll der Stoff an den Vormittagen nachgeholt werden.