Die Top-News am Nachmittag vom 26.01.2021

BAYER. UNTERMAIN/FRANKFURT/MÖMLINGEN. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die 15-Kilometer-Ausflugsbeschränkung für Bewohner von sogenannten Corona-Hotspots vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das Gericht folgte damit am Dienstag einem Eilantrag. Eine Klage gegen die FFP2-Maskenpflicht in Bayern hat das Gericht abgelehnt.

Heute Vormittag hat ein 42-jähriger Mann im Bahnhofsgebiet mehrere Personen mit einem Messer verletzt. Die Frankfurter Polizei nahm den Tatverdächtigen kurz darauf fest. Gegen 09.00 Uhr alarmierten mehrere Zeugen die Polizei, da ein Mann im Bereich der Karl- bzw. Niddastraße mit einem Messer mehrere Personen tätlich angehen würde. Kurz darauf traf die Polizei dort ein und nahm den 42-jährigen Mann, welcher noch ein Messer in der Hand hielt, fest. Bisherige Ermittlungen haben ergeben, dass der Tatverdächtige zunächst einen auf dem Gehweg liegenden 40-jährigen Mann geschlagen und getreten haben soll. Als dieser daraufhin aufwachte und aufstand, soll der 42-Jährige versucht haben ihn mit dem Messer anzugreifen. Das Opfer konnte den Angriff jedoch abwehren, wurde dabei dennoch schwer verletzt. Im Anschluss daran soll der Täter von dem 40-Jährigen abgelassen und drei weitere Personen, einen 24-, 40- und 78-jährigen Mann, mit dem Messer tätlich angegangen haben. Zwei wurden dabei schwer (24 und 78 Jahre) und eine Person leicht verletzt (40 Jahre). Der Tatverdächtige erlitt ebenfalls Verletzungen und musste ambulant behandelt werden. Der Hintergrund der Tat ist Bestandteil der noch andauernden umfangreichen Ermittlungen. Die Frankfurter Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Zeugen werden darum gebeten sich unter der Telefonnummer 069/755-51199 an das K11 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden. (Quelle: Polizei Frankfurt)

Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg führt in Abstimmung mit der Kriminalpolizei Aschaffenburg umfangreiche Ermittlungen im Hinblick auf den Verdacht des sexuellen Missbrauchs durch. Diesbezüglich durchsuchte die Polizei im Laufe des Dienstagmorgens mehrere Objekte nach Beweismitteln. Bei der Durchsuchung mehrerer Objekte in Mömlingen, die am Dienstagmorgen zeitgleich von Einsatzkräften der Kriminalpolizei Aschaffenburg und der Bayerischen Bereitschaftspolizei vollzogen wurden, stellten die Beamten umfangreiches Beweismaterial sicher, das nun ausgewertet werden muss. Ein Polizeibeamter wurde gegen 06.00 Uhr nach dem Betreten eines Gebäudes von einem Schäferhund angegriffen und gebissen. Seine Kollegen machten daraufhin von der Schusswaffe Gebrauch und töteten das Tier, nachdem es auf den Einsatz des Elektroimpulsgerätes nicht reagierte. Durch den Biss wurde der Beamte nur leicht verletzt. Er konnte seinen Dienst fortsetzen. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wird nun über den Fortgang der Ermittlungen entschieden. (Quelle: Polizei Unterfranken)