Die Top-News am Nachmittag vom 24.10.2019

OBERTSHAUSEN/BABENHAUSEN/ALZENAU. Die Kriminalpolizei in Offenbach sucht dringend Zeugen, die Hinweise auf die Täter von zwei Überfällen auf Taxifahrer in Obertshausen geben können. Wie bereits berichtet, fand der erste Raub am Montag, 21.10.19, gegen 23.15 Uhr in der Maingaustraße in Höhe der Hausnummer 20 statt. Der Täter war etwa 20 Jahre alt und hatte eine sportliche Figur. Seine Haare waren dunkel und lockig. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke und Jeans. Am Mittwoch, gegen 23.40 Uhr, wurde erneut ein Taxifahrer, diesmal von zwei Tätern unter Vorhalt einer Schusswaffe aufgefordert, seine Brieftasche zu übergeben. Die Unbekannten waren am Ostbahnhof in Offenbach in das Taxi eingestiegen. Anschließend ging die Fahrt nach Obertshausen in die Freiherr-vom-Stein-Straße. Dort angekommen, hielt einer der Täter den Taxifahrer fest, während der Komplize mit der Waffe drohte. Der Überfallene konnte trotz allem noch einen Alarm auslösen, was die Täter schließlich veranlasste, die Droschke fluchtartig zu verlassen, ohne Beute gemacht zu haben. Die Straftäter waren 18 – 20 Jahre alt. Sie trugen schwarze Jacken und hatten dunkle Haare. Die Kripo schließt nicht aus, dass die Überfälle von denselben Tätern begangen wurden und bittet die Bevölkerung, die Polizei (069 8098-1234) zu verständigen, wenn sie Hinweise auf die Räuber geben können. (Quelle: Polizei)

Heute hat die erste Demonstration im Zuge des Widerstandes gegen den Jobabbau bei Continental in Babenhausen stattgefunden. Alleine am dortigen Werk sollen beim Autozulieferer und Reifenhersteller 2200 Arbeitsplätze wegfallen. Die IG Metall berichtete uns, dass bisher keine weiteren zielführenden Gespräche mit dem Unternehmen geführt werden konnten. Somit geht die IG Metall weiterhin von einem massiven Personalabbau aus. Wir haben mit dem stellvertretenden Betriebsratvorsitzenden Manfred Wenzel gesprochen.

In Alzenau stellt heute Abend Kämmerer Oliver Rickert das neue Verfahren für die künftige Ermittlung der Niederschlagswassergebühr vor. Hier können die Bürgerinnen und Bürger mit der Stadt ins Gespräch kommen um über die erhöhten Abwassergebühren zu diskutieren. Allerdings ist die Stadt Alzenau laut der aktuellen Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zu dieser Abrechungsmethode verpflichtet.