Die Top-News am Nachmittag vom 22.12.2020

GROSSWALLSTADT/ASCHAFFENBURG. Nach einem Corona-Ausbruch in einem Heim in Großwallstadt gibt es jetzt Neuigkeiten: Die Staatsanwaltschaft will ihre Ermittlungen einstellen. Acht Menschen waren im Zusammenhang mit dem Ausbruch gestorben. Hier wurde geprüft, ob Hygiene-Mängel zu den vielen Infektionen geführt haben. In dem Senioren-Pflegeheim waren 39 von 41 Bewohnern positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Acht Menschen sind innerhalb von zwei Wochen mit oder an der Infektion gestorben. Außerdem wurden 20 von 34 Pflegekräften positiv auf das Virus getestet. Die Behörde teilte mit, dass man nicht feststellen konnte, wie sich die Bewohner infiziert haben. Ob Hygienemängel Schuld waren, konnte man laut Staatsanwaltschaft nicht feststellen. Eine Sprecherin des Landratsamtes teilte mit: Die Hygienemängel seien mittlerweile behoben.

Am vergangenen Wochenende hat ein Unbekannter elf Schriftzüge auf den Straßenbelag im Bereich des Perth Inch aufgesprüht. Die Kosten für die Reinigung durch die Stadt Aschaffenburg belaufen sich auf mehrere hundert Euro. Da eine politische Motivation des Täters nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt die Kripo Aschaffenburg und bittet um Zeugenhinweise. Zwischen Freitag, 16.00 Uhr, und Samstag, 10.30 Uhr, sind die Schriftzüge offensichtlich von Gegnern der Infektionsschutzmaßnahmen auf dem asphaltierten Platz in der Nähe des Theoderichstor in der Suicardusstraße/Schlossberg in den Farben rosa, grün und weiß aufgebracht worden. Die Aschaffenburger Polizei stellte auch im Verlauf des dortigen Radweges in Richtung Mainaschaff weitere der meterlangen Aufschriften fest. Insgesamt handelt es sich um elf zusammenhängende Sachbeschädigungen. Die Reinigung des Straßenbelags von den Schmierereien gestaltete sich schwierig und verursachte laut der Stadt Aschaffenburg einen Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen bereits aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, die zur Aufklärung der Tat führen könnten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden. (Quelle: Polizei)