Die Top-News am Nachmittag vom 22.01.2020

ASCHAFFENBURG/ALZENAU. Fortsetzung im Mordprozess um Christiane J. am Aschaffenburger Landgericht. Am 5. Verhandlungstag haben bereits zwei Polizisten der „Ermittlungskommission Altfälle“ ausgesagt. Außerdem hat sich der Angeklagte zu einem psychiatrischen Gutachten bereiterklärt – zuvor hatte sich Norbert B. noch geweigerte. Ein weiteres zahnmedizinisches Gutachten, das von der Verteidigung gefordert wurde, ist abgelehnt worden. Die Biss Spur auf Christianes Leiche stimmt wohl mit dem Gebiss des Angeklagten überein. Das hatte die Verteidigung in der vergangenen Woche bezweifelt.

5 Millionen Euro – so hoch schätzt die Stadt Alzenau die Sturmschäden von August 2019. In der ersten Stadtentwicklungssitzung des Jahres wurde bekannt gegeben, dass weitere Fällungen im nördlichen Teil Alzenaus durchgeführt werden müssen. Wie hoch der Schaden in den Teilen Ruhberg und Bruch sind, ist bisher nicht absehbar. Ein Erfolg bei den Aufräumarbeiten ist der Taunusring, die Kurmainzer Straße und das Spessart Gymnasium: hier sind soweit alle beschädigten Bäume entfernt worden!

Für Fußball-Regionalligist Viktoria Aschaffenburg ist die Winterpause ab heute offiziell beendet. Der SVA startet am Abend in die Vorbereitung auf die Restrunde. Am Abend trainiert die Viktoria erstmals im Jahr 2020 gemeinsam – bislang ohne Neuzugänge. Damit startet der SVA vergleichsweise spät in die Vorbereitung – Coach Jochen Seitz möchte damit die Spannung aufrechterhalten. Spannend wird es auch am nächsten Mittwoch: Dann findet das erste Testspiel gegen den FC Bayern Alzenau statt. Neben dem Duell mit Kickers Offenbach am 8. Februar ist die Partie gegen Alzenau das Highlight der Vorbereitung für Aschaffenburg. Insgesamt hat die Viktoria neun Test-Spiele geplant – bis es am 7. März mit dem Liga-Betrieb weitergeht. Dann will der SVA seine starke Saison fortführen. In der Liga ist die Seitz-Elf Fünfter – und im April steht sie im Toto-Pokal-Halbfinale.