Die Top-News am Nachmittag vom 19.09.2019

LEIDERSBACH/ERLENSEE/ASCHAFFENBURG. Beamte der Polizeiinspektion Obernburg sind am Mittwoch nachmittag nach Leidersbach ausgerückt. Von dort war mitgeteilt worden, dass ein junger Mann beim Aussteigen aus einem Linienbus mit einer Schreckschusswaffe in die Luft geschossen hatte. Die Streife konnte den jungen Mann ermitteln und ihn bei einem seiner Bekannten in Leidersbach antreffen. Die Beamten fanden bei den beiden 18-Jährigen die benutzte Schreckschusspistole sowie eine geringe Menge Marihuana und stellten diese sicher.

Einen verlockenden Lottogewinn in Höhe von sage und schreibe 49.000 Euro hat ein Unbekannter am Mittwochmorgen einem 79 Jahre alten Mann aus Langendiebach telefonisch in Aussicht gestellt. Einzige Bedingung sei, dass der Rentner vorher Geldkarten für eine Spielekonsole im Wert von 900 Euro kaufe, wie es sie zum Beispiel an Tankstellen zu kaufen gibt. Den angeblichen Gewinn würden dann zwei Polizisten gemeinsam mit einem Notar vorbeibringen. Bei der Gelegenheit könne man die Karten übergeben. Dem Rentner war schnell klar, dass sich hinter dem Anrufer mit einer Kölner Vorwahl (0221) ein Betrüger verstecken muss, da er an keinem Lotteriespiel teilgenommen hatte. Aus Sicht der Polizei tat er das einzig richtige und legte einfach auf. Da allerdings noch weitere ähnliche Anrufe sowohl in der Region Main-Kinzig als auch in Dreieich im Kreis Offenbach eingingen, gehen die Ordnungshüter davon aus, dass die Betrüger aktuell die genannten Bereiche „abgrasen“ und raten der Bevölkerung um entsprechende Vorsicht. Insbesondere wenn man an keinem Glücksspiel teilgenommen hat, ist die Aussicht auf einen Gewinn völlig unrealistisch. Mit dem dezenten Hinweis, dass man sich in der Sache an die Polizei wenden werde, hat man meist Ruhe vor den Ganoven.

Grünes Licht für den geplanten Neubau einer geschlossenen Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau. Gestern hat der Umwelt- und Verwaltungssenat der Stadt Aschaffenburg dem Antrag zugestimmt. Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude mit zwölf Patienten-Betten. Außerdem wurde auch dem geplanten Neubau eines Schulgebäudes der Blindeninstitutionsstiftung zugestimmt.

Der Hamburger Fischmarkt in Aschaffenburg kann 2020 stattfinden. Das hat jetzt der Umwelt- und Verwaltungssenat beschlossen: Die Veranstaltung kann von 23. April bis 3. Mai steigen. Zuvor gab es Diskussionen über den Fischmarkt, der schon seit 1992 auf dem Schlossplatz stattfindet. Grund war eine Beschwerde der Initiative Wochenmarkt – er muss wegen des Fischmarkts in diesem Zeitraum ausweichen. Wie es mit dem Fischmarkt nach 2020 weitergeht, ist noch unklar.