Die Top-News am Nachmittag vom 18.03.2021

HESSEN/HAIBACH/SULZBACH. Hessen steht kurz vor einem erneut harten Lockdown! Die 7-Tage-Inzidenz hat die Marke von 100 überschritten. Bleibt Inzidenz bis Samstag über dem kritischen Wert, müsste das Land die Notbremse ziehen. Demnach müsste etwa der Einzelhandel wieder schließen. Eigentlich sollte ab Montag in den Schulen ab Klasse 7 mit dem Wechselunterricht begonnen werden, unter anderem der Main-Kinzig-Kreis hält das aber für nicht verantwortbar.

Wegen der finanziellen Schieflage der Adler Modemärkte räumt der Aufsichtsratsvorsitzende Massimiliano Monti vorzeitig seinen Stuhl. Außerdem will noch ein weiteres Mitglied des Kontrollgremiums zum 20. Das sei eine «logische Konsequenz» im Zusammenhang mit dem laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, sagte ein Sprecher. Adler hatte im Januar überraschend einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt und Überschuldung als Insolvenzgrund angegeben. Die Umsätze seien im Corona-Lockdown eingebrochen, hieß es zur Begründung. Bis Juni soll der Insolvenzplan stehen.

Die Mitarbeiter von Sodenthaler in Sulzbach können vorerst aufatmen! Aktuell werden fortgeschrittene Verkaufsgespräche mit dem Familienunternehmen VILSA-Brunnen geführt. Das hat der Mutterkonzern Coca-Cola mitgeteilt. Demnach sei in einem nächsten Schritt die Unterzeichnung des Kaufvertrags geplant. Coca-Cola hatte in den letzten Monaten intensiv nach einem Käufer für Sodenthaler gesucht. Zuvor war bekannt geworden, dass der Konzern das Werk in Soden Ende Juni 2021 schließen und die Marke vom Markt nehmen will.