Die Top-News am Nachmittag vom 17.03.2020

NIEDERNBERG/KREIS ASCHAFFENBURG/MÖMLINGEN. Am Dienstagmittag ist es auf der Staatsstraße 2313 zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 83-jähriger Radfahrer lebensbedrohlich verletzt wurde. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Auch ein Sachverständiger kam zur Unfallstelle. Die Staatsstraße war in beide Richtungen für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Gegen 11:45 Uhr war ein 59-Jähriger mit seinem Mercedes auf der Staatsstraße 2313 von Sulzbach am Main kommend in Richtung Niedernberg unterwegs. Im Bereich der Mainbrücke fuhr dann unvermittelt ein Radfahrer von einem rechts einmündenden Radweg ohne Anzuhalten auf die Fahrbahn. Der Mercedes erfasste das E-Bike des 83-Jährigen, dieser wurde zuerst gegen die Windschutzscheibe und anschließend auf die Fahrbahn geschleudert. Hierbei erlitt er lebensbedrohliche Verletzungen. Zum Unfallzeitpunkt befand sich im Gegenverkehr ein Rettungswagen auf dem Weg zu einem Einsatz, der sofort anhielt und die medizinische Erstversorgung übernahm. Außerdem kamen ein weiterer Rettungswagen, ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber, der den Verletzten in eine Klinik flog, zum Einsatz. Der 59-Jährige Mercedesfahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca.10.000 Euro. Warum der Senior mit seinem E-Bike auf die Staatsstraße fuhr ist jetzt Gegenstand der laufenden Unfallermittlungen, die von der Polizeiinspektion Obernburg geführt werden. Auch ein Sachverständiger war vor Ort. Die Feuerwehr Großwallstadt übernahm die verkehrslenkenden Maßnahmen und die Reinigung der Fahrbahn.

Leere Hotels, geschlossene Restaurants – auch im Kreis Aschaffenburg trifft das Coronavirus die Gastgewerbebranche hart. Die Gewerkschaft „Nahrung.Genuss.Gaststätten“ fordert jetzt einen Schutzschirm für die rund 2.900 Beschäftigten. Viele können von dem Kurzarbeitergeld, das bei 60 Prozent liegt nicht leben – die Gewerkschaft fordert das Kurzarbeitergeld per Tarif deutlich aufzustocken.

Die Gemeinde Mömlingen reagiert auf die aktuelle Situation rund um den Corona-Virus: Für den Bürgerentscheid am 29.03. über das Hallenbad bekommen alle Wahlberechtigten automatisch sämtliche Unterlagen zugeschickt. Damit wird analog zu den kommunalen Stichwahlen in Bayern das Verfahren auf Briefwahl zugeschickt. Ein gesonderter Antrag auf Briefwahl ist somit nicht mehr nötig.