Die Top-News am Nachmittag vom 16.09.2019

LAUFACH/SCHÖLLKRIPPEN/ASCHAFFENBURG. Die seit Donnerstagmorgen vermisste 13-Jährige konnte durch die Saarländische Polizei aufgefunden werden. Die Schülerin ist wohlauf und hatte sich freiwillig auf den Weg in das Saarland gemacht. Wie bereits berichtet, hatte sich die 13-Jährige am Donnerstagmorgen wie gewöhnlich auf den Weg zur Schule gemacht, kam dort jedoch nicht an und wurde seitdem vermisst. Die Angehörigen meldeten das Mädchen kurze Zeit später bei der Aschaffenburger Polizei als vermisst. Sämtliche Suchmaßnahmen der Polizei Aschaffenburg und Bundespolizei führten anfänglich nicht zum Auffinden des Teenagers. Frühzeitig ergaben sich Hinweise darauf, dass die 13-Jährige mit dem Zug in das Saarland nach Dillingen im Landkreis Saarlouis gefahren war. Dort konnte die Schülerin von der Saarländischen Polizei am Montagmorgen wohlbehalten aufgefunden werden. Anhaltspunkte für eine Straftat oder Gefährdung der 13-Jährigen liegen aktuell nicht vor. (Quelle: Polizei)

Einem 64-jährigen Motorradfahrer wurde am Sonntagmorgen eine Geschwindigkeitsmessung der Alzenauer Polizei zum Verhängnis, da hier diverse Verkehrsdelikte zum Vorschein kamen.
Der Mann war um 11.15 Uhr mit seiner BMW auf der Kreisstraße AB 17 bei erlaubten 50 km/h mit 109 km/h gemessen worden. Bei der Anhaltung versuchte der Mann zunächst falsche Personalien anzugeben. Außerdem versuchte er, von der Anhaltestelle zu flüchten, was durch die aufmerksame Streifenbesatzung verhindert werden konnte. Der Grund für sein Verhalten kam dann im Verlauf der Kontrolle zum Vorschein. Nachdem Alkoholgeruch festzustellen war, wurde ein Alkotest durchgeführt, der einen Wert von 1,2 Promille ergab. Es folgte die obligatorische Blutentnahme. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde außerdem festgestellt, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Diese war ihm wegen einer Trunkenheitsfahrt entzogen worden. (Quelle: Polizei)

Am Samstagnachmittag (14. September) ist ein 16-jähriges Mädchen am Hauptbahnhof Aschaffenburg von einem Mann geschlagen worden, nachdem sie einen Streit zwischen ihm und seiner Freundin schlichten wollte. Gegen 15:55 Uhr geriet in der Empfangshalle des Aschaffenburger Hauptbahnhofes ein Pärchen in Streit. Ein 29-jähriger Mann stritt hier lautstark mit seiner 38-jährigen Freundin. Als ein 16-jähriges Mädchen die beiden Streitenden trennen wollte, wurde sie von dem Mann mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Anschließend entfernte sich der Schläger, der wenig später durch Beamte der Bundespolizei nach Zeugenhinweisen ausfindig gemacht werden konnte. Der Grund für den heftigen Streit ist nicht bekannt. Das couragierte und tapfere Mädchen wurde den Erziehungsberechtigten übergeben, die Strafantrag stellten. Gegen den 29-jährigen Mann aus dem Landkreis Aschaffenburg wird nun wegen Körperverletzung ermittelt. (Quelle: Polizei)

Der Stadtrat entscheidet heute, ob es wieder dauerhaft jährlich zwei verkaufsoffene Sonntage in Aschaffenburg geben wird. Die sollen im Frühjahr und Herbst jeweils zur Automobilausstellung Mobilia stattfinden – eine ähnliche Regelung gab es bereits bis 2018. Dann wurde die Dauerverordnung gekippt: Es fehlte der Beweis, dass mehr Menschen hauptsächlich wegen der Mobilia in die Stadt kamen. Das ist die Voraussetzung für einen verkaufsoffenen Sonntag. Oberbürgermeister Klaus Herzog ist aber optimistisch, dass die Dauerverordnung heute Abend wiederhergestellt werden kann.