Die Top-News am Nachmittag vom 16.08.2019

MARKTHEIDENFELD/ WALDASCHAFF/ BESSENBACH/ WÄCHTERSBACH. In Marktheidenfeld sind Polizisten von einem psychisch-instabilen Mann mit einem Messer bedroht worden. Die Beamten trafen heute Morgen auf den bereits bekannten Mann, als dieser auf sie zuging und unvermittelt ein ca. 20cm langes Küchenmesser zog. Er forderte die Polzisten auf, sie sollen ihn erschießen. Diese zückten ihre Waffen und redeten auf ihn ein. Sie konnten ihn dazu bewegen den Angriff abzubrechen – wenig später stellten sie weitere Messer von ihm sicher – er befindet sich nun in einer Klinik. Bei dem Einsatz wurde ein Beamter leicht verletzt, als sie den Mann in Sicherheitsgewahrsam nahmen. (Quelle: Polizei)

Donnerstagabend hat ein 43-Jähriger auf der A3 bei Waldaschaff die Kontrolle über sein Auto verloren und ist über alle drei Spuren gerast. Dabei beschädigte er mehrere Leitpfosten und kollidierte mit der Betonmittelleitwand. Der Fahrer blieb unverletzt – Es entstand ein Schaden von rund 20 500 Euro. Zur Unfallaufnahme war die Fahrbahn Richtung Frankfurt kurzzeitig voll gesperrt.

In Bessenbach ist der Polizei am Donnerstagmittag ein alkoholisierter Rollerfahrer direkt vor die Füße gefallen. Der 24-Jähirge musste auf der Würzburger Straße wegen einer roten Ampel anhalten – wobei er samt Roller umgekippt ist. Eine Polizeistreife eilte dem Mann zur Hilfe, wobei die Beamten Alkoholgeruch feststellten. Der anschließende Alkoholtest ergab einen Wert von 1,1 Promille. Des Weiteren hatte der 24-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis – die Polizei konnte außerdem eine geringe Menge Marihuana sicherstellen. Bereits zwei Stunden später ist derselbe Mann in der Haibacher Büchelbergstraße auffällig geworden. Hier hatte er nach weiterem Alkoholkonsum Passanten lautstark angepöbelt und umher geschrien. Weil sich der 24-Jähirge diesmal psychisch und emotional auffällig verhielt, haben ihn die Beamten in eine psychologische Einrichtung gebracht. Ihm droht jetzt ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und nach dem Betäubungsmittelgesetz. (Quelle: Polizei)

Entwarnung in Wächtersbach: Das Trinkwasser muss nicht mehr abgekocht werden, dass hat die Stadt jetzt bekannt gegeben. Demnach hat sich das Chlor in dem Wasser in einer ausreichenden Konzentration verteilt. Bereits vergangene Woche wurde festgestellt, dass das Trinkwasser in der Wächtersbacher Innenstandt sowie im Stadtteil Aufenau mikrobiologisch verunreinigt ist. An diesem Montag ist deshalb mit der Chlorung des Trinkwassers in den entsprechenden Bereichen begonnen worden. Die Chlorung soll laut der Stadt voraussichtlich noch zwei Wochen dauern.