Die Top-News am Nachmittag vom 14.01.2020

HANAU/LANGENSELBOLD/ALZENAU. Nachdem ein 71 Jahre alter Mann aus Großauheim am Montagabend tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde, erging Untersuchungshaftbefehl gegen den Beschuldigten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hanau wurde der 36-jährige Verdächtige am frühen Dienstagnachmittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Beschuldigte wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. (Quelle: Polizei / Staatsanwaltschaft)

Bei Thermo Fisher am Standort Langenselbold wurden ein Interessensausgleich und ein Sozialplan vereinbart. Nach 21-monatiger Verhandlung haben Betriebsrat und Geschäftsführung jetzt einen Kompromiss geschlossen. Statt der ursprünglich geplanten 100 Stellen, sollen jetzt nur noch 80 Arbeitsplätze bis September 2020 am Standort Langenselbold abgebaut werden. „Betriebsratsvorsitzender des Konzerns in Langenselbold  – Walter Heidenfeder – erklärte, dass mit dem erzielten Verhandlungsergebnis der vom Unternehmen geplante Stellenabbau deutlich reduziert werden konnte. Er betonte aber auch, dass durch den Konzern keine Garantie zur Standortsicherung für die betroffenen Beschäftigten gegeben werden könne. Robert Weißenbrunner von der IG-Metall Hanau-Fulda sieht die erhobenen Sozialtarifforderungen als nicht-erledigt an. Die Gewerkschaftsmitglieder der IG Metall wollen im Laufe der Woche über die Weiterverfolgung ihrer Forderungen diskutieren. Am kommenden Wochenende soll dann eine Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise ausgesprochen werden.“

Verbrecher statt Stürmer jagen – das heißt es ab jetzt für Dominic Rau von Fußball-Regionalligist FC Bayern Alzenau. Der Abwehrmann beendet seine Fußballkarriere vorerst. Grund ist seine Polizeiausbildung, die er ab Februar in Hamburg beginnt. Rau war erst in der Vorrunde zu Alzenau gekommen. Die kleinen Bayern müssen in der Rückrunde ohne den 29-Jährigen planen.