Die Top-News am Nachmittag vom 13.02.2020

FREIGERICHT/SCHÖNECK. Am Mittwochabend (12. Februar) wurde im Bereich Nidda gegen 19:30 Uhr der Leichnam eines 43-jährigen Mannes mit einer Schussverletzung aufgefunden. Eine Schusswaffe befand sich nicht am Fundort. Durch sofort eingeleitete Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen 49-jährigen Mann, in dessen Gesellschaft sich der Tote zuvor befunden haben sollte. Während der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nach diesem wurde der Polizei der Fund eines weiteren leblosen Mannes mit Schussverletzung im Bereich Freigericht gemeldet. Die Überprüfung ergab, dass es sich um den Gesuchten handelte. Die Polizei stellte bei ihm eine Handfeuerwaffe sicher. Nach derzeitigem Ermittlungsstand deutet alles darauf hin, dass der 49-Jährige sich das Leben nahm. Ob die tödliche Verletzung des 43-Jährigen durch die sichergestellte Waffe verursacht wurde, bedarf weiterer Untersuchungen. Beide Personen kannten sich und sind polizeilich bislang nicht in Erscheinung getreten. Die Ermittlungen insbesondere zum Geschehensablauf und einem möglichen Motiv dauern an. Weitere Informationen sind derzeit nicht möglich. (Quelle: Polizei)

Jetzt steht es endgültig fest: Der Mörder vom Pferdehof in Schöneck muss lebenslang in Haft. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe jetzt bestätigt. Die höchsten deutschen Strafrichter beurteilten die Revision des verurteilten Stallburschen als unbegründet. Damit ist das Urteil des Hanauer Landgerichts unanfechtbar. Der damals 22-Jährige soll 2018 ein Seil um den Hals seiner Chefin gelegt, sie damit gewürgt und dann am Treppengeländer aufgehängt haben. So habe er die Besitzerin des Reiterhofs ermordet, weil sie ihm gekündigt hatte.