Die Top-News am Nachmittag vom 12.06.2020

GROSSOSTHEIM/ KREIS ASCHAFFENBURG/ KREIS MILTENBERG. Am Freitagmittag ist ein Segelflugzeug auf der B 469 in der Nähe des Verkehrslandeplatzes Aschaffenburg notgelandet. Es entstand Sachschaden in Höhe mehrerer zehntausend Euro. Der Pilot erlitt schwerere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Kurz nach 13.20 Uhr war der 67-jährige Pilot am Flugplatz im sogenannten Flugzeugschlepp gestartet. Dabei wird das Segelflugzeug von einem motorisierten Flugzeug geschleppt und in der gewünschten Höhe ausgeklinkt. Während des Startvorganges bzw. dem Flugzeugschlepp, kam es bei dem ziehenden Flugzeug zu bislang unbekannten technischen Problemen, sodass der Schleppvorgang abgebrochen und das Segelflugzeug ausgeklinkt werden musste. Aufgrund der zu geringen Flughöhe entschloss sich der Pilot daraufhin zu einer Notlandung auf der B 469. Das Segelflugzeug wurde bei der Landung stark beschädigt. Der 67-Jährige aus dem Landkreis Miltenberg erlitt schwerere Verletzungen und kam zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat ein luftfahrtkundiger Beamter der Polizeiinspektion Aschaffenburg übernommen. Vor Ort befanden sich auch der Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr Großostheim im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergungsmaßnahmen musste die B 469 für mehr als eine Stunde in Fahrtrichtung Miltenberg gesperrt werden. (Quelle: Polizei)

In den vergangenen Tagen gingen vermehrt Mitteilungen bei der Polizei über Personengruppen ein, die Hausbesitzern unaufgefordert ihre handwerklichen Tätigkeiten an der Haustür anboten. Die Anwohner berichteten von einem aufdringlichen und einem teils überrumpelnden Geschäftsgebaren. Die Polizei rät zur Vorsicht. In der vergangenen Woche wurden wiederholt, ohne vorherige Bestellung, Handwerksleistungen an den Haustüren von Bürgerinnen und Bürgern in den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg angeboten. Die Personengruppen, die durchwegs mit auswärtigen Fahrzeugen unterwegs waren, suchten hierbei Privatanwesen auf und boten u. a. Reinigungsarbeiten im Außenbereich der Anwesen oder Reparaturen von Dächern an. In den bislang bekannt gewordenen fünf Fällen kam es stets zu Unstimmigkeiten. Es wurde über das aufdringliche Werben der Arbeiter berichtet, mitunter fühlten sich Hausbesitzer von der forschen Vorgehensweise der Gruppen überrumpelt, als diese unmittelbar mit ihren Arbeiten beginnen wollten. Die Bürgerinnen und Bürger reagierten richtig, zogen u. a. Nachbarn und Bekannte hinzu oder kündigten die Verständigung der Polizei an. In allen Fällen entfernten sich hierauf die Arbeiter, die zum Teil schon ihre Tätigkeiten aufgenommen hatten. (Quelle: Polizei)