Die Top-News am Nachmittag vom 12.05.2020

ASCHAFFENBURG/LEIDERSBACH. Kurz nach 02.00 Uhr ertappten unterfränkische Polizeikräfte, die unter Federführung der Kriminalpolizei Würzburg eingesetzt waren, sechs Männer bei einem Einbruchsversuch in einen weiteren Markt derselben Elektro-Kette auf frischer Tat. Nachdem die Täter nicht ins Innere gelangt waren, versuchten sie erneut, mit zwei Pkw zu entkommen. Alle sechs Tatverdächtigen wurden jedoch nach kurzer Flucht vorläufig festgenommen. Der Sachschaden, den sie am Markt hinterlassen hatten, wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Fünf Festgenommene im Alter zwischen 22 und 38 Jahren stammen aus Rumänien, ein weiterer 38-Jähriger aus Italien. Alle sechs wurden zur Dienststelle gebracht und zur weiteren Sachbearbeitung der Kriminalpolizei Aschaffenburg überstellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurden die Beschuldigten noch im Laufe des Donnerstags dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des schweren Bandendiebstahls anordnete. Nach der Eröffnung der Haftbefehle wurden die Tatverdächtigen in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Es besteht der dringende Verdacht, dass die sechs Inhaftierten derselben Einbrecherbande angehören, die auch für die Tat „Am Handelshof“ in Würzburg verantwortlich ist. Die noch andauernden Ermittlungen werden daher durch die Kriminalpolizeiinspektionen Würzburg und Aschaffenburg unter Sachleitung und in gegenseitiger Absprache der Staatsanwaltschaften Würzburg und Aschaffenburg geführt. Mit den in Würzburg und Aschaffenburg Festgenommenen sitzen mittlerweile nun insgesamt acht mutmaßliche Mitglieder der Einbrecherbande in Untersuchungshaft. Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen ist nun, inwiefern die Inhaftierten für weitere, gleichgelagerte Fälle im Bundesgebiet verantwortlich sein könnten und in welcher Besetzung die jeweiligen Taten begangen wurden. (Quelle: Polizei)

Beamte der Operativen Ergänzungsdienste konnten am späten Montagabend zusammen mit weiteren Einsatzkräften einen 24-Jährigen überwältigen, der im Vorfeld mehrere Personen mit einem Messer bedroht haben soll. Es kam ein Distanz-Elektroimpulsgerät zum Einsatz. Verletzt wurde niemand. Kurz nach 22:00 Uhr wurde die Einsatzzentrale der Polizei Unterfranken über einen jungen Mann informiert, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand. Der 24-Jährige habe mit einem Feuerlöscher die Zimmertüre der Nachbarn in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Schweinfurter Straße eingeschlagen und die Bewohner mit einem Messer bedroht. Das Einschreiten eines Mitarbeiters des Sicherheitsdienstes soll durch den Aggressor ebenfalls unter Vorhalt des Messers unterbunden worden sein. Hinzugerufene Streifen der Polizeiinspektion Aschaffenburg und der Operativen Ergänzungsdienste trafen den jungen Mann wenige Minuten später vor dem Gebäude an. Er hielt ein größeres Küchenmesser in der Hand, welches er drohend auf die Beamten richtete. Der nigerianische Staatsbürger ließ sich nicht beruhigen oder zur Aufgabe überreden. Um weder Polizeibeamte noch Unbeteiligte zu gefährden, wurde im Rahmen der Festnahme ein Distanz-Elektroimpulsgerät (sog. „Taser“) erfolgreich eingesetzt. Der 24-Jährige konnte so überwältigt und gefesselt werden. Sämtliche Einsatzkräfte sowie auch der Beschuldigte blieben unverletzt. Der 24-Jährige, der im Anschluss in polizeilichen Sicherheitsgewahrsam genommen wurde, muss sich nun unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. (Quelle: Polizei)

Im Leidersbacher Ortsteil Ebersbach soll eine neue Kindertagesstätte entstehen. Der Bebauungsplan für die „KITA Brunnenfeld“ ist heute unter anderem Thema im Gemeinderat. Außerdem auf der Tagesordnung die Projekte der Dorferneuerung in den Ortsteilen Roßbach, Leidersbach und Ebersbach. Die Planungskosten belaufen sich hier auf 50.000 Euro. Heute will der Gemeinderat den Auftrag für die Planung vergeben.