Die Top-News am Nachmittag vom 11.01.2021

MAINTAL/MAIN-KINZIG-KREIS. Nach dem schweren Verkehrsunfall in der Nacht zu Sonntag auf der Bundesstraße 8 in Maintal, bei dem ein schwarzer Audi RS 3 völlig beschädigt wurde, hat sich der 30 Jahre alte Fahrzeughalter aus Aschaffenburg am frühen Abend bei der Polizei gemeldet. Aufgrund der bislang bekannten Sachlage gehen die Beamten davon aus, dass der Mann zur Unfallzeit am Steuer des PS-starken Fahrzeugs saß. Wie bereits berichtet, war der Audi gegen 0.45 Uhr zwischen der Mainkur in Frankfurt und der „Rumpenheimer Kreuzung“ im Bereich Maintal mit hoher Wucht mehrmals in die Leitplanke geprallt und erst 300 Meter weiter zum Stehen gekommen. Glücklicherweise wurde hierbei wohl niemand verletzt. Allerdings verteilten sich die Trümmer des Audi über die gesamte Fahrbahnbreite und wurden einem 31 Jahre alten BMW-Fahrer aus Rodenbach zum Verhängnis, der über die Teile fuhr und dessen Wagen am Unterboden beschädigt wurde. Der Fahrer des Audi ließ den völlig demolierten Wagen einfach stehen und flüchtete noch vor dem Eintreffen der Polizei von der Unfallstelle; nach ihm wurde zunächst gefahndet. Laut ersten Zeugenaussagen soll vor dem Unfall ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen stattgefunden haben, an dem noch weitere Fahrzeuge beteiligt waren. Nach Einschätzung der Polizei könnte dieses Rennen bereits in der Hanauer Landstraße in Frankfurt seinen Anfang genommen haben. In diesem Zusammenhang fahndet die Polizei nach einem grauen Audi A6 mit Kölner Kennzeichen, in den der 30-Jährige nach dem Unfall angeblich zugestiegen und weggefahren sein soll. Es ist daher denkbar, dass dieses Fahrzeug bei einem Rennen ebenfalls eine Rolle spielt. Insgesamt geht die Polizei von einem Sachschaden von mindestens 60.000 Euro aus. Die weiteren Ermittlungen hat die Unfallfluchtgruppe in Langenselbold übernommen. Die Beamten bitten nun Passanten oder andere Autofahrer, die auf der Hanauer Landstraße in Frankfurt in Richtung Maintal möglicherweise bedrängt wurden oder denen zumindest die schnelle Fahrweise der Fahrzeuge aufgefallen ist, sich unter der Rufnummer 06183 911550 zu melden. (Quelle: Polizei)

Die CDU Main-Kinzig setzt sich für die Schaffung so genannter „Impftaxis“ für Seniorinnen und Senioren ein, die nur eingeschränkt mobil sind. Damit wollen die Christdemokraten sicherstellen, dass jeder, der sich mit Hilfe einer Impfung gegen das Corona-Virus schützen möchte, diese Leistung möglichst unkompliziert in Anspruch nehmen kann, wie die CDU-Kreisvorsitzende Dr. Katja Leikert in einer Pressemitteilung informiert. Mit der Umsetzung der bundesweiten Impfstrategie geht die Eindämmung der Corona-Pandemie in eine entscheidende Phase. Seit dem 27. Dezember haben über 38.000 Hessinnen und Hessen in Alten- und Pflegezentren sowie in Krankenhäusern die Corona-Schutzimpfung erhalten. In den kommenden Wochen werden schrittweise auch die sechs regionalen Impfzentren sowie die Impfzentren vor Ort – im Main-Kinzig-Kreis befinden sich diese in Gelnhausen und Hanau –  ihre Arbeit aufnehmen. Auf die Organisatoren wartet eine logistische Mammutaufgabe. Ein Punkt dabei: Viele Seniorinnen und Senioren, die der höchsten Priorisierungsstufe zugewiesen sind, sind nur eingeschränkt mobil und auf Hilfe angewiesen. Die CDU Main-Kinzig schlägt daher vor, dass ältere Impfwillige aus besonders vulnerablen Gruppen, die ihre An- und Abfahrt nicht selbstständig sicherstellen können, mit Hilfe von organisierten Taxi-Fahrten sicher und unter Einhaltung aller Hygienestandards zu ihrem Impftermin und wieder nach Hause transportiert werden. „Aufgrund der Weitläufigkeit des Main-Kinzig-Kreises und der Tatsache, dass lediglich in Hanau und Gelnhausen Impfzentren eingerichtet werden, würde die Bereitstellung kommunaler Impftaxen einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Bürgerinnen und Bürger in die Impfzentren zu transportieren. Wenn wir gerade älteren und weniger mobilen Menschen die Sorge nehmen, wie sie die Fahrt zum Impfzentrum sicherstellen, leisten wir auch einen Beitrag zur Erhöhung der Impfwilligkeit“, ist Leikert überzeugt. Die Stadt Hanau habe bereits angekündigt, Personen über 80 Jahre persönlich anzuschreiben und Unterstützung beim Transport anzubieten, ergänzt Oberbürgermeisterkandidat Jens Böhringer, der die Initiative ausdrücklich unterstützt. Die Christdemokraten möchten mit der Einrichtung von Impftaxen nun noch einen Schritt weiter gehen:  Entsprechende Fahrangebote könnten gemeinsam mit den örtlich ansässigen Taxiunternehmen eingerichtet werden. „Eine solche Kooperation würde auch diese durch die Krise angeschlagene Branche wirtschaftlich unterstützen“, heben Leikert und Böhringer einen weiteren positiven Nebeneffekt der Aktion hervor. Selbstverständlich müsse eine mögliche Kooperation aber auch ein gesichertes Hygiene- und Sicherheitskonzept beinhalten. „Wir sind davon überzeugt, dass gemeinsam mit den Hygieneteams ein Konzept entwickelt werden kann, um die Einhaltung aller notwendigen Standards gewährleisten zu können“, so Leikert und Böhringer. (Quelle: CDU Main-Kinzig)