Die Top-News am Nachmittag vom 10.03.2020

ASCHAFFENBURG/HAIBACH/HÖSBACH. Wegen der Corona-Virus-Epidemie untersagt der Freistaat Bayern Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Darauf hat sich das bayerische Kabinett verständigt. In der Sitzung wurden auch weitere Details geklärt. Für Veranstaltungen mit 500 bis 1000 Personen empfiehlt die Staatsregierung demnach die Absage, jeweils nach Rücksprache mit den Behörden. Auch die für Sonntag, 29. März in Aschaffenburg geplante Auto-Ausstellung „Mobilia“ und der damit verbundene Verkaufsoffene Sonntag werden an diesem Tag nicht stattfinden. Nach einer am gestrigen Tag ausgesprochenen Absage-Empfehlung der Stadt Aschaffenburg aufgrund der Risiken bezüglich des Corona-Virus, haben sich darauf das Funkhaus Aschaffenburg als Veranstalter der Mobilia in Rücksprache mit den Ausstellern, sowie der Einzelhandelsverband verständigt. „Wir sind uns der Verantwortung bewusst und dazu gehört auch, eine Großveranstaltung dieser Art nicht wie geplant durchzuführen“, so Funkhaus-Geschäftsführer Markus Eibeck.

Auch Dank des spontanen und beherzten Eingreifens einer 54-Jährigen in einer Spielothek konnte ein 36-Jähriger am Sonntagabend festgenommen werden. Der Mann hatte eine Mitarbeiterin mit einer Druckluftpistole bedroht und versucht, Bargeld zu rauben. Verletzt wurde niemand, die Polizei möchte Zeugen sensibilisieren, zuerst stets auf Ihre eigene Sicherheit zu achten. Gegen 19.05 Uhr hatte ein mit einer Kampfmaske maskierter Mann die Spielhalle in der Joseph-Roth-Straße betreten, eine Angestellte mit einer täuschend echt aussehenden Paintball Maschinenpistole bedroht und Bargeld gefordert. Die Mitarbeiterin flüchtete daraufhin in den Bistrobereich des Gebäudes. Der Mann folgte ihr und wollte dort eine Kasse mit Bargeld an sich nehmen. Dies verhinderte ein weiblicher Gast, indem sie den Mann zur Seite stieß und gezielt am Boden fixierte, bis die alarmierte Polizeistreife der Aschaffenburger Polizei eintraf. Der erheblich alkoholisierte Mann wurde von der Streife festgenommen und musste die Beamten zur Dienststelle begleiten. Dort nahm ein Arzt auch eine Blutprobe des Beschuldigten. Am Montag wurde der 36-Jährige dann auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung. Der Beschuldigte sitzt seitdem in einer Justizvollzugsanstalt ein. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dauern unterdessen weiterhin an. Die unterfränkische Polizei bedankt sich für die spontane Reaktion der 54-jährigen Frau, der es möglich war, den Täter in der Spielothek festzuhalten. Oberste Priorität muss jedoch jederzeit Ihre eigene Sicherheit sein! Deshalb begeben Sie sich nicht selbst in Gefahr, sondern rufen Sie im Zweifelsfall über den Notruf 110 die Polizei. Prägen Sie sich die Beschreibung des Täters gut ein, merken Sie sich gegebenenfalls das Kennzeichen eines Fahrzeugs bzw. die Fluchtrichtung des Täters und halten Sie sich als Zeuge bereit. Damit erleichtern Sie den Polizeibeamten dann deren Fahndungsmaßnahmen und leisten ebenfalls einen wesentlichen Beitrag zur polizeilichen Ermittlungsarbeit. (Quelle: Polizei)

Achtung – Falsch-Mails im Umlauf! Der Markt Hösbach weist aktuell darauf hin, dass Emails mit der Adresse der Gemeinde verschickt werden, die Viren enthalten. Diese Mails kommen nicht von der Gemeinde! Damit kein PC infiziert wird, empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik, Links und Dateien, die mitverschickt werden, ausführlich zu prüfen, bevor sie angeklickt werden.