Die Top-News am Nachmittag vom 09.07.2020

KREIS ASCHAFFENBURG/KREIS MILTENBERG. Nach intensiven Ermittlungen der Aschaffenburger Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg konnten am Dienstagvormittag bei mehreren Durchsuchungen knapp 2,2 Kilogramm Marihuana und Ectasy-Tabletten sichergestellt werden. Gegen zwei Tatverdächtige wurden Haftbefehle erlassen. Anfang des Jahres erlangte die Aschaffenburger Kriminalpolizei Hinweise auf Personen, welche einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln betreiben sollen. Nach monatelangen, von der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geleiteten intensiven Ermittlungen erfolgte am Dienstagmorgen die Durchsuchung von insgesamt acht Objekten in den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg. Mit Unterstützung von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei und einem Diensthundeführer konnten hierbei knapp 2,2 Kilogramm Marihuana sowie eine kleinere Menge Ecstasy-Tabletten aufgefunden werden.  Gegen zwei Tatverdächtige im Alter von 23 und 26 Jahren wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg auf Grund des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vom Ermittlungsrichter Haftbefehle erlassen. Der 23-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der Haftbefehl gegen die 26-Jährige wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. (Quelle: Polizei)

Wie die Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Kerstin Schreyer, dem CSU-Landtagsabgeordneten Berthold Rüth mitteilte, fließen aus dem Bayerischen Städtebauprogramm 2020 insgesamt 1.296.000 Euro in den Landkreis Miltenberg. Die Mittel des Bayerischen Stadtebauförderprogrammes kommen insbesondere kleineren Städten und Gemeinden im ländlichen Raum zugute, so wie es Rüth in der letzten Legislaturperiode als Vorsitzender der Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern“ forderte. Mit diesen Mitteln wird beispielsweise Kommunen damit geholfen auf Innenentwicklung zu setzen und Leerstände zu nutzen, um ihre Ortsmitte attraktiv und lebenswert zu erhalten. Ziel ist es, so Rüth, vitale Kommunen als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge zu sichern und zu entwickeln. Neben der Erhaltung und Belegung von Ortskernen ist insbesondere das Flächensparen von besonderer Bedeutung. Flächensparende Maßnahmen werden mit einem erhöhten Fördersatz unterstützt. Die Stadt Amorbach erhält für die Förderinitiative „Innen statt Außen“ Finanzhilfen in Höhe von 1.200.000 Euro, die Stadt Klingenberg für die Förderinitiative „Flächenentsiedlung“ am Synagogenplatz 42.000 Euro und der Markt Mönchberg für ein städtebauliches Einzelvorhaben 54.000 Euro. (Quelle: PM Berthold Rüth)