Die Top-News am Nachmittag vom 08.07.2020

ASCHAFFENBURG/OFFENBACH/BAYERN. 9 Jahre und 10 Monate Freiheitsstrafe – so lautet das Urteil vom Landgericht Aschaffenburg gegen einen 57-jährigen Mann. Mit einer Pistole bewaffnet hat er insgesamt vier Banken überfallen und so rund 100.000 Euro erbeutet. Das sieht das Gericht als erwiesen an, obwohl der Mann im Laufe des Prozesses nur zwei der Überfälle gestanden hatte. Der 57-Jährige hat unter anderem Bankfilialen in Klingenberg und Lohr überfallen. Er hat Kunden mit der Waffe bedroht und Mitarbeiter sowie Kunden in der Klingenberger Filiale im Büro eingeschlossen.

In Offenbach sollen sie jungen Frauen zur Prostitution gezwungen haben. Deswegen ist ein 41-jähriger Barbesitzer und eine 35-Jährige vorläufig festgenommen worden. Nach ersten Erkenntnissen sollen mehrere junge Frauen auf Anweisung des Beschuldigten dazu gezwungen worden sein, sich im Rhein-Main-Gebiet zu prostituieren und nahezu die kompletten Einkünfte abzugeben. Die 35-Jährige soll hier eine sogenannte Aufpasserin gewesen sein und hat die Opfer wohl überwacht. Bei der Durchsuchung von 18 Räumlichkeiten unter anderem in Offenbach und Frankfurt wurden auch eine Waffe mit scharfer Munition und Drogen gefunden.

Große Erleichterungen für den Sport in Bayern: Ab heute ist wieder Training mit Körperkontakt erlaubt. Das hat die Bayerische Staatsregierung angekündigt: Voraussetzung ist aber, dass weiter in festen Trainingsgruppen trainiert wird.Für kontaktfreie Sportarten sind jetzt außerdem auch wieder Indoor-Wettkämpfe möglich – unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Der Bayerische Landessportverband ordnet die Lockerungen als große Erleichterung für viele Amateurvereine ein. In Hessen sind Sportarten mit Körperkontakt und Wettkämpfe teilweise schon seit 10. Juni wieder möglich.