Die Top-News am Nachmittag vom 05.08.2019

HEUSENSTAMM/KLEINWALLSTADT/SELIGENSTADT/UNTERFRANKEN. Ein 66 Jahre alter Autofahrer ist am Sonntag, gegen 17 Uhr, auf einem Wirtschaftsweg in der Feldgemarkung Heusenstamm/Rembrücken tödlich verunglückt. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Der Obertshausener war mit seinem Personenwagen gegen einen Strommast gefahren, der dann durch den Aufprall umstürzte. Die heruntergefallenen Stromkabel setzen anschließend zirka 4.000 Quadratmeter eines Feldes in Brand. Das Feuer wurde von der Feuerwehr gelöscht. Für einige Bewohner in Teilen von Obertshausen, Heusenstamm und Rembrücken fiel dadurch der Strom aus.

Erheblicher Sachschaden ist bei einem Unfall entstanden, der am Sonntag nachmittag gegen 15.25 Uhr aus Kleinwallstadt gemeldet worden ist. Mehrere Zeugen hatten hier gemeldet, dass ein Mercedes, von Kleinwallstadt Richtung Hofstetten fahrend, beim Abbiegen ins Industriegebiet über eine Verkehrsinsel an eine Laterne  gefahren und verunfallt sei. Die Zeugen hatten den Verunfallten aus dem Mercedes geborgen und das Eintreffen der Polizei abgewartet. Diese stellten bei dem Mercedesfahrer starken Alkoholgeruch fest. Ein Test am Alcomaten ergab dann 2,7 Promille. Der schwerbeschädigte Mercedes wurde von einem Abschleppdienst geborgen, zur Absicherung und Säuberung der Unfallstelle waren die Helfer der Feuerwehr im Einsatz. Insgesamt dürfte sich der angerichtete Schaden auf 25.000 Euro belaufen.

Seligenstadt modernisiert ab heute seine Haupt-Verkehrs-Schlagader! Am Kapellenplatz werden unter anderem die Wasser- und Gasleitungen erneuert. Die Arbeiten beginnen heute mit der Einrichtung der Baustelle. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant. Die Gesamtkosten für die Stadt betragen ca. 1,5 Million Euro. Wegen dieser Baumaßnahme müssen sich Autofahrer ab jetzt auf Umleitungen einstellen – Zahlreiche Straßen sind gesperrt: Unter anderem Teile der Babenhäuser Straße.

Ein nicht alltäglicher „Notruf“ hat die unterfränkische Polizei am Freitag erreicht. Ein 5-jähriger Anrufer war mit dem Verkehrsverhalten seines Papas nicht einverstanden und verständigte daraufhin die Polizei. Der vermeintliche Notruf ging am Freitagnachmittag bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein. Nachdem für einen kurzen Augenblick eine Kinderstimme am Telefon zu hören war, wurde gleich wieder aufgelegt. Der Beamte an der Notrufannahme zögerte nicht lange und rief die Nummer umgehend zurück. Am Telefon meldete sich nun der Vater des Anrufers und entschuldigte sich zunächst für das Verhalten seines Sohnes. Kurz darauf übergab er den Hörer an seinen 5-jährigen Sohn, der in der Folge vorwurfsvoll erzählte, dass sein Vater „zwei Mal über eine rote Ampel gefahren sei und die Polizei ihn deshalb einsperren solle“. Nach gutem Zureden des Beamten verzichtete der 5-Jährige jedoch auf eine Streife. Im Zusammenhang mit dem Anruf hat sich wieder einmal gezeigt, wie vielfältig die Notrufe sind, die in der unterfränkischen Einsatzzentrale eingehen und vor allem, wie flexibel mit den Bürgerinnen und Bürgern umgegangen wird. Nichtsdestotrotz darf allgemein darauf hingewiesen werden, dass die 110 grundsätzlich nur in echten Ernstfällen angerufen werden darf.

(Quelle: Polizei)