Die Top-News am Nachmittag vom 04.11.2020

GRÜNDAU/ALZENAU/OFFENBACH/GELNHAUSEN. Vor Hessens obersten Verwaltungsgericht wehrt sich jetzt erstmals ein Gastronom gegen den Teil-Lockdown. Der Antragsteller betreibt eine Gaststätte in Gründau. Der Gastronom argumentiert damit, dass die Verordnung unzulässig sei, weil die gesetzliche Grundlage fehle. Für ihn würde die Verordnung ein Berufsverbot darstellen und damit einen Eingriff in die grundgesetzlich geschützte Berufsfreiheit. Wann die Verwaltungsrichter über den Antrag entscheiden ist noch unklar.

Auch die Regionalligisten FC Bayern Alzenau und Kickers Offenbach müssen einen Monat lang auf Fußball verzichten! Das hat die Spielkommission entschieden: Ausgangspunkt ist der Teil-Lockdown, der Amateur-Sport im November verbietet. Zuletzt wurde diskutiert, ob es sich bei der Regionalliga Südwest nicht doch um eine Profi-Liga handelt – die dürfte ohne Fans weiterspielen. Besonders Kickers Offenbach hatte hier für die Fortsetzung plädiert. Jetzt müssen sich die Vereine gedulden: Denn ab Dezember geht es mit Spielen nur weiter, wenn bereits zwei Wochen vorher Training erlaubt ist. Ansonsten droht den Teams eine verfrühte Winterpause – für Viktoria Aschaffenburg in der Regionalliga Bayern ist das bereits der Fall.

In Gelnhausen könnten sich die Vereine Gelnhäuser Kindergärten und Barbarossakinder bald über einen Zuschuss von der Stadt freuen! Die Stadtverordneten beraten am Abend, ob die zu viel gezahlten Betreuungsgebühren von Tageskindern gespendet werden sollen. Seit August 2018 wurde für einen Großteil der Kinder jeden Monat 32 Cent zu viel abgerechnet – Hochgerechnet sind das insgesamt knapp 1430 Euro. Am Abend wird abgestimmt, ob die Stadt den Betrag verdoppelt und beiden Vereine jeweils 1.500 Euro spendet. Sollten betroffene Eltern auf eine Rückerstattung bestehen, wird ihnen der Betrag erstattet.