Die Top-News am Nachmittag vom 03.12.2019

FRANKFURT/OFFENBACH/ASCHAFFENBURG. Ausgerechnet ein Weihnachtspaket hat am frühen Dienstagmorgen am Frankfurter Flughafen für einen falschen Sprengstoff-Alarm gesorgt. Laut Bundespolizei Im US Airmail-Center sei beim Röntgen eines Pakets scheinbar ein Sprengsatz entdeckt worden, teilte die Bundespolizei mit. Sprengstoff-Spezialisten wurden alarmiert, diese gaben jedoch rasch Entwarnung: In dem Paket befanden sich eine Weihnachtspyramide und eine Lichterkette, die ein in Deutschland stationierter US-Soldat nach Hause schicken wollte. Das Weihnachtspaket wurde auf seiner Reise nach Chicago nicht weiter aufgehalten.

Nach einer Serie von Straßenraubdelikten in der Offenbacher Innenstadt rund um den Marktplatz (wir berichteten) nahmen Polizeibeamte am Donnerstagabend den mutmaßlichen Täter vorläufig fest; der 32-Jährige ist mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt. Seit Mitte September wurden bei der Polizei mehr als 20 Anzeigen erstattet. Nach umfangreichen Ermittlungen geriet schließlich der Beschuldigte in den Fokus der Kripo. Die Beamten leiteten die entsprechenden Fahndungsmaßnahmen ein, zumal der Gesuchte nach bisherigen Erkenntnissen keinen offiziellen Wohnsitz mehr hatte. Am Donnerstag, gegen 20.30 Uhr, erblickte dann eine Zivilstreife den Verdächtigen in der Innenstadt und nahm den 32-Jährigen vorläufig fest. Am Freitag wurde der Beschuldigte auf Antrag der Staatsanwaltschaft zur richterlichen Vorführung gebracht. Gegen ihn wurde Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen, ob der 32-Jährige für die bislang bekannten Fälle verantwortlich ist, dauern derweil an.

Die Veranstaltung „Unten am Fluss“ darf 2020 in Aschaffenburg stattfinden. Dem hat die Stadt gestern im Plenum zugestimmt. Im letzten Jahr wurde das Festival abgesagt. Grund dafür waren polizeiliche Bedenken – vor allem aufgrund des Konsums illegaler Betäubungsmittel. Jetzt wurde das Sicherheitskonzept überarbeitet: Am 23. Mai 2020 darf die Veranstaltung wieder stattfinden.