Die Top-News am Nachmittag vom 01.04.2020

HANAU/UNTERFRANKEN/BAYER UNTERMAIN. Hatte das Attentat in Hanau einen rechtsextremen Hintergrund oder nicht? Das Bundeskriminalamt stellt klar: Die Tat beruhte auf rassistischen Motiven. BKA-Präsident Münch teilte über Twitter mit, dass die Ermittlungen weiter andauerten – und das BKA die Tat als eindeutig rechtsextremistisch bewerte. Zuvor hatten verschiedene Medien unter Berufung auf das Bundeskriminalamt berichtet, dass der Anschlag in Hanau nicht rassistisch motiviert gewesen sei. Täter Tobias R. habe die Opfer ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit zu bekommen. „Einen solchen Bericht gibt es nicht“, so der BKA-Präsident.

In Unterfranken haben seit dem 25. März knapp 770 Betriebe Kurzarbeit angemeldet. DGB Regionschef Firsching fordert jetzt, das Kurzarbeitergeld anzuheben. Gerade der Bayerische Untermain sei die Lage laut Firsching schon heute katastrophal. Allein im Bereich Aschaffenburg und Miltenberg gebe es 15.775 Kurarbeitende. Der Bereich Mainfranken sei dagegen noch stabil.

Das Bayerische Kultusministerium stellt klar: Bei der vermeintlichen Meldung zu einer Verkürzung der bayerischen Sommerferien, die in sozialen Medien verbreitet wird, handelt es sich um eine Fälschung. Kultusminister Michael Piazolo: „Derartige missglückte Aprilscherze mitten in der Corona-Krise sorgen nur für Unruhe und Verunsicherung. In einer Zeit, in der alle Beteiligten auf verlässliche Informationen und Unterstützung seitens der staatlichen Behörden angewiesen sind, sind solche Aktionen unverantwortlich.“