Die Top-News am Morgen vom 26.09.2019

LANGENSELBOLD / GELNHAUSEN / ASCHAFFENBURG. Ein deutliches Signal für die Geschäftsleitung von Thermo Fisher in Langenselbold: Am Vormittag protestieren die Mitarbeiter vor dem Werk. Grund dafür: Der Konzern wird sich mit der IG Metall nicht über Sozialtarifforderungen einig. Zuvor hatte die Geschäftsleitung die betrieblichen Verhandlungen verweigert – IG Metall setzt jetzt ein Ultimatum bis Mitte Oktober. Sollte der Thermo-Konzern darauf nicht eingehen, würden erste Arbeitskampfmaßnahmen organisiert werden.

Nächster Konflikt im Gelnhäuser Rathaus – Erneut übt die SPD heftige Kritik an den Plänen von Bürgermeister Daniel Glöckner. Demnach lehnen die Sozialdemokraten Glöckners Vorschlag einer neuen Kita-Satzung ab. Bereits im vergangenen Jahr saßen Elternvertreter, Stadtverordnete und Kita-Leiter an einem Tisch und haben über eine neue Kita-Satzung diskutiert. Das Ergebnis: Nach monatelangen Verhandlungen wurde das Thema schlussendlich verworfen. Für die Gelnhäuser Sozialdemokraten steht deshalb fest: Ohne neuen Grund ist die Änderung der Kita Satzung nicht notwendig und laut SPD hat Glöckner diesen Grund nicht vorgelegt. Die neue Kita-Satzung sieht unter anderem vor, dass Eltern weniger Mitspracherechte in den Kindergärten der Stadt erhalten. Für die SPD ein No-Go. Sie unterstützt deshalb die gestartete Unterschriftenaktion der Eltern gegen eine Änderung der Satzung. Vielmehr müsste man die dringend benötigten Kita-Plätze schaffen.

Die Stadt Aschaffenburg hat für den Herbst ein interessantes Programm rund um das Thema Energie zusammengestellt. Bei der heutigen Auftaktveranstaltung dreht sich alles um Photovoltaikanlagen. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr in der Volkshochschule Aschaffenburg. Weitere Vorträge folgen im Oktober.