Die Top-News am Morgen vom 22.09.2020

ASCHAFFENBURG. MILTENBERG. BAYERISCHER UNTERMAIN. Die Klima-Krise geht natürlich trotz der Corona weiter – Genau darauf will Fridays for Future Aschaffenburg in dieser Woche aufmerksam machen. Täglich veranstaltet die Bewegung jetzt Aktionen. Heute ist beispielsweise Müll sammeln angesagt – die startet um 15 Uhr am Blauen Klavier im Schöntal. Am Freitag folgt dann eine Demo. Das komplette Programm gibt es auf den Social Media-Kanälen von Fridays for Future Aschaffenburg.

Im öffentlichen Dienst soll ab heute gestreikt werden. Das hat die Gewerkschaft Verdi angekündigt.  Betroffen sind ganz viele Bereiche deutschlandweit. Es geht insgesamt um systemrelevante Berufe – sprich Kitamitarbeiter, Busfahrer, Angestellte im Pflegebereich. Genaueres, also wer, wie wo und wann streikt, das ist bislang noch nicht offen kommuniziert worden. Spezifische Informationen aus unserer Region sind bislang nicht eingegangen. Die Gewerkschaft Verdi möchte den Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber. In bisherigen Verhandlungsrunden im Tarifstreit ist noch kein Angebot vorgelegt worden. Das Argument: In Zeiten von Corona seien die Kassen der Kommunen leer. Es geht bundesweit um 2,3 Millionen Beschäftigte – die Gewerkschaft fordert für diese Menschen 4,8 Prozent mehr Lohn oder mindestens 150 Euro mehr pro Monat. Eine dritte Verhandlungsrunde soll dann am 22. Und 23. Oktober stattfinden.

Keine Corona-Kündigungen am Untermain: Dafür setzt sich der DGB Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg ein. Heute findet dazu eine Kundgebung auf dem Aschaffenburger Schlossplatz statt – los geht’s um 15 Uhr. Neben der Jobsicherheit geht es auch um höhere Löhne und die Übernahme von Auszubilden. Am Freitag soll es dann noch einen Aktionstag mit kostenfreier Erstberatung geben.