Die Top-News am Morgen vom 20.11.2019

DARMSTADT/ASCHAFFENBURG. Heute könnte ein Urteil am Darmstädter Landgericht gegen drei Männer aus Heusenstamm, Rodgau und Offenbach fallen. Sie sollen über Onlineplattformen besonders schweren Betrug begangen haben. Hier hätten die Angeklagten Fahrzeuge erworben, den Anbietern aber durch Täuschung nicht den gesamten Preis gezahlt. Insgesamt haben die Männer so rund 150.000 Euro einbehalten.

Sie sollen die kaufmännische Krankenmasse um mehrere hunderttausend Euro betrogen haben. Deshalb müssen sich ein 52- und eine 48-Jährige seit September vor dem Aschaffenburger Landgericht verantworten. Heute könnte das Urteil fallen. Der Sohn des Angeklagten ist schwer pflegebedürftig – er wohnt im Haus der Eltern in Mömlingen und wird dort versorgt. Ein Teil der Pflegekosten wird dabei von der Krankenkasse übernommen – die Mitangeklagte war hier als Pflegerin tätig. Über Jahre hinweg sollen die beiden Angeklagten zusammen mit weiteren Pflegern falsche Abrechnungen bei der KHK eingereicht haben. Vor allem wurde Stunden abgerechnet, in denen der Sohn durch seine Eltern und nicht durch das Pflegepersonal betreut wurde – so die Anklage. Der Krankenkasse sei so ein Schaden von über 200.000 Euro entstanden.