Die Top-News am Morgen vom 19.07.2019

DARMSTADT/KAHLGRUND/ASCHAFFENBURG. Weil er versucht haben soll eine Zivilstreife der Polizei zu bestehlen, steht ein 50-Jähriger heute vor dem Amtsgericht Darmstadt. Laut Anklage hatte er mit einem Störsender die Schließung des Wagens verhindert und dann Einsatztechnik und einen Geldbeutel geklaut. Als die Beamten ihn darauf ansprachen habe er versucht zu flüchten und die Polizisten mit Pfefferspray besprüht. In seiner Wohnung soll er außerdem eine umfangreiche Waffensammlung aufbewahrt haben.

Wegen der anhaltenden Trockenheit herrscht in unserer Region eine erhöhte bis hohe Waldbrandgefahr. Aus diesem Grund werden in Ronneburg ab sofort keine Genehmigungen mehr zur Verbrennung von Grünschnitten sowie Lagerfeuer. Das hat die Gemeinde jetzt per Pressemitteilung bekannt gegeben. Außerdem hat die Regierung von Unterfranken wieder Beobachtungsflüge angeordnet. Sie starten Samstag und Sonntag unter anderem vom Flugplatz Miltenberg-Mainbullau.

Gute Nachrichten für Autofahrer zwischen Wiesen, Heinrichsthal und Kleinkahl. Die Sanierungsarbeiten in diesem Bereich werden heute abgeschlossen – die Straße danach wieder freigegeben. Auf einer Strecke von rund 1,4 Kilometern war die Straße zwischen Wiesen und dem Abzweig Heinrichsthal-Kleinkahl erneuert worden. Unter anderem wurden Schadstellen ausgebessert und die Fahrbahndecke saniert.

Die Aschaffenburger SPD Ortsverbände Damm und Strietwald feiern heute die neue Lärmschutzwand an der A3. Mit der Errichtung wurde in den beiden Stadtteilen eine Lärmschutzlücke von etwa 900 Metern geschlossen. Um 16 Uhr findet unter der Fahrbachtalbrücke ein Baustellenbesuch statt. Mit dabei sind auch Oberbürgermeister Klaus Herzog und Stadtwerke-Geschäftsführer Dieter Gerlach.

Drei Tage lang wird ab heute in Aschaffenburg das Fest Brüderschaft der Völker gefeiert. Gruppen, Vereine und Verbände bringen an diesem Wochenende die kulturelle Vielfalt der Region auf den Volksfestplatz. Heute Abend wird das Fest von Oberbürgermeister Herzog feierlich eröffnet. Bis Sonntag sind Menschen aus mehr als 130 Nationen sind vor Ort. An drei Tagen gibts kulturelle Darbietungen, Musik, Spiel- und Aktionsangebote. Außerdem wartet auf die Besucher leckeres Essen aus der ganzen Welt. Organisiert wird das Ganze von der Stadt Aschaffenburg, dem Stadtjugendring Aschaffenburg und den über einhundert teilnehmenden Gruppen.