Die Top-News am Morgen vom 18.09.2019

ASCHAFFENBURG/HÖSBACH. Bei der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY ungelöst ist heute Abend auch ein Fall aus Aschaffenburg Thema. Ende November 2017 (27.11.) ist ein 45-Jähriger Mann im Stadtteil Nilkheim auf offener Straße angegriffen worden. Ein unbekannter Täter war mit einem Messer auf ihn losgegangen – Das Opfer ist lebensbedrohlich verletzt worden. Der 45-Jährige ist an diesem Abend mit seinem Hund spazieren gegangen. Aus heiterem Himmel wird er von dem Täter überfallen und durch Messerstiche verletzt. Der Mann hatte das zunächst nicht unmittelbar wahrgenommen und war von einem Faustschlag ausgegangen. Mühevoll schleppte er sich dann mit letzter Kraft nach Hause, wie Cerne schildert. Das war seine Rettung, denn daheim stellte die Familie fest, dass es sich um einen Messerstich handelt. Dadurch sind mehrere innere Organe verletzt worden. Der 45-Jährige musste mehrfach notoperiert werden. Vermutlich wäre er verstorben, wenn er es nicht geschafft hätte, nach Hause zu kommen. Moderator Rudi Cerne sagte uns, dass die Polizei von einem Auftragsverbrechen ausgeht. Die Polizei setzt jetzt auf die Öffentlichkeit – in der Sendung heute Abend wird ein Überwachungsvideo aus der Tatnacht gezeigt.

Er soll Minderjährige sexuell missbraucht haben – deshalb steht ein Mann heute vor dem Amtsgericht in Aschaffenburg. Laut Anklage hatte er im Zeitraum von 2014 bis 2016 zwei Jugendliche für sexuelle Handlungen bezahlt. Ende 2014 habe der Angeklagte Kontakt zu einem damals 17 Jahre alten Jungen aufgenommen. Die Absicht dahinter: Sex gegen Geld, so die Staatsanwaltschaft. Mehrfach soll er sich mit dem Jungen getroffen und ihm im Gegenzug 80 bis 100 Euro gezahlt haben. Anfang 2015 soll der Mann dann einen damals 16-Jährigen per Dating-App kontaktiert haben. Wiederholt habe er den Jungen in den Folgemonaten aus Frankfurt abgeholt, um ihn für Oral- und Geschlechtsverkehr zu bezahlen. Außerdem soll der Angeklagte dem 16-Jährigen gedroht haben.

Heute steht ein 23-Jähriger vor dem Aschaffenburger Amtsgericht, weil er kiloweise mit Betäubungsmitteln gehandelt haben soll. Im November 2017 habe er ein halbes Kilogramm Marihuana für 3.500 Euro weiterverkauft. Rund einen Monat später soll er 7000 Euro mit der doppelten Menge kassiert haben. Außerdem wird dem Angeklagten Diebstahl zur Last gelegt, weil er Drogen von seinem Lieferanten geklaut haben soll.

Keinen Umweg mehr für Autofahrer, die bei Hösbach auf die A3 auffahren wollen – Ab heute ist die Anschlussstelle Richtung Würzburg wieder freigegeben. In den vergangenen Nächten sind hier Konservierungsarbeiten am Asphaltbelag durchgeführt worden.