Die Top-News am Morgen vom 16.09.2019

ASCHAFFENBURG/HAIBACH.

Er soll ahnungslose Käufer und Verkäufer mit gefälschten Bankdokumenten betrogen haben. Deshalb muss sich ein 26-Jährige und seine gleichaltrige Ehefrau heute vor dem Aschaffenburger Amtsgericht verantworten. Laut Staatsanwaltschaft meldete sich der Mann auf eine Autoverkaufsanzeige im Internet von einem Mann aus Bürgstadt.

Danach soll er eine Auskunft einer Züricher Bank gefälscht haben, in der angegeben wurde, er habe den Kaufpreis von 29.000 Euro überwiesen. Die Polizei stellte den Wagen zwei Tage später sicher und gab ihn an den Besitzer aus Bürgstadt zurück. Rund einen Monat später soll er auf dieselbe Weise mit einer gefälschten Bürgschaft der Sparkasse einen weiteren Autoverkäufer betrogen haben.

Außerdem habe der Angeklagte über ebay ein iPhone angeboten, dass er nicht besaß. Er habe den Kaufpreis erhalten – aber keine Ware verschickt. Seine Frau soll von den Taten gewusst und ihn unterstützt haben.

 

Der Stadtrat entscheidet heute, ob es wieder dauerhaft jährlich zwei verkaufsoffene Sonntage in Aschaffenburg geben wird. Die sollen im Frühjahr und Herbst jeweils zur Automobilausstellung Mobilia stattfinden – eine ähnliche Regelung gab es bereits bis 2018.

Dann wurde die Dauerverordnung gekippt: Es fehlte der Beweis, dass mehr Menschen hauptsächlich wegen der Mobilia in die Stadt kamen. Das ist die Voraussetzung für einen verkaufsoffenen Sonntag.

Oberbürgermeister Klaus Herzog ist aber optimistisch, dass die Dauerverordnung heute Abend wiederhergestellt werden kann.

 

Ab heute gehen die Sanierungsarbeiten auf der Straße zwischen den Haibacher Ortsteilen Grünmorsbach und Dörrmorsbach weiter.

Im letzten Bauabschnitt wird der Bereich zwischen der Abzweigung Würzburger Straße und dem bereits sanierten Teil der Straße erneuert.