Die Top-News am Morgen vom 16.01.2020

HANAU. Unvermittelt soll er mit der Faust gegen die Schläfe des Opfers geschlagen und auf ihn eingestochen haben. Heute ist ein 24-Jähriger vor dem Landgericht Hanau angeklagt – der Vorwurf: Versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung. Der Angeklagte soll Anfang 2017 in Erlensee auf den Mann auch noch am Boden eingeschlagen haben. Dann zückte er laut Anklage ein Messer und stach gezielt in Richtung Oberkörper. Das Opfer erlitt eine 15 cm lange Schnittwunde am Oberarm und weitere am Unterarm mit herausquellender Muskulatur.

DARMSTADT. Sie sollen nigerianische Frauen nach Deutschland geholt und sie zur Prostitution gezwungen haben. Deswegen müssen sich heute eine 41-Jährige und ein 37-Jähriger vor dem Landgericht Darmstadt verantworten. Beide sollen mit der Hilfe von nigerianischen Mittätern insgesamt vier Frauen nach Deutschland geschleust haben. Diese mussten in verschiedenen Nachtclubs arbeiten, so die Anklage.
So sollten sie auch die Schleusungskosten begleichen – insgesamt verlangten die beiden von allen 155.000 Euro, laut Staatsanwaltschaft.

BABENHAUSEN. Bei einem Unfall auf der B26 zwischen Babenhausen und Dieburg ist ein Autofahrer am Abend schwer verletzt worden. Der 60-jährige war mit seinem Auto in den Straßengraben geraten – hier krachte er gegen einen Hydranten und einen Zaun. Der Wagen überschlug sich – der Mann kam schwerverletzt ins Krankenhaus – Die Bundesstraße war kurzzeitig voll gesperrt – der Schaden: rund 30.000 Euro.

OFFENBACH. Großeinsatz für die Polizei vergangenen Nacht in Offenbach. Unbekannte haben hier versucht einen Geldautomaten zu sprengen. Die Polizei hat uns einen solchen Vorfall auf Nachfrage bestätigt – weitere Details wollen die Beamten im Laufe des Tages bekannt geben. Nach ersten Erkenntnissen kam es am Offenbacher Hauptbahnhof zu der Sprengung.

BUNDESTAG. Kurz vor der Bundestagsabstimmung über eine Neuregelung der Organspende hat Gesundheitsminister Jens Spahn für die von ihm favorisierte Widerspruchslösung geworben. Er sei jahrelang selber dafür eingetreten, nur über Aufklärungskampagnen Menschen für die Organspende zu gewinnen, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Doch das reiche nicht aus.