Die Top-News am Morgen vom 15.12.2020

HANAU/BAYER. UNTERMAIN/ALZENAU. Der Vater des Attentäters von Hanau hat in den letzten Monaten extrem viele Anzeigen zum Teil mit rassistischem Inhalt gestellt. Er wolle, dass sämtliche Gedenkstätten, die an die Opfer erinnern, entfernt werden, da er darin »Volksverhetzung« sehe. Außerdem möchte er die Tatwaffen und Munition seines Sohnes zurück und, dass dessen Internetseite wieder freigeschaltet wird. Am 19. Februar dieses Jahres hatte sein Sohn Tobias R. neun Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt erschossen. Später tötete er sich selbst und seine Mutter.

Der bundesweite Lockdown wirkt sich auch auf unsere Busverbindungen aus: Die Unternehmen im Kreis Aschaffenburg und Miltenberg bieten daher nach 21 Uhr keine Fahrten mehr an. Die letzten Regionalbusse in Aschaffenburg starten jeweils ab 20:30 Uhr. Eine Möglichkeit für Berufspendler gibt es am Abend aber doch – es werden Anrufsammeltaxi bereit gehalten.

Keine Belohnung für den Aufwand! Der FC Bayern Alzenau hat gestern in der Regionalliga Südwest gegen Ulm mit 0:4 verloren. Es war die sechste Pleite in Folge für den FCB. Aktuell ist der Verein sowieso mehr als sonst herausgefordert: Denn aufgrund der bayerischen Regeln dürfen sie nicht in Alzenau trainieren geschweige denn spielen. Daher weichen sie aktuell ins 50 Kilometer entfernte hessische Walldorf aus.