Die Top-News am Morgen vom 12.09.2019

LANGENSELBOLD/ HANAU/ MÖMLINGEN/ BAYERISCHER UNTERMAIN.

Vier Verletzte und kilometerlange Staus im Feierabendverkehr – das ist die Bilanz von zwei Unfällen am Abend auf der A3 und der A66. Auf der A3 bei Hanau waren gegen 18 Uhr zwei Autos und ein LKW kollidiert – eine Person wurde schwer verletzt. Sie kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus – die A3 Richtung Würzburg war rund eineinhalb Stunde voll gesperrt. Am Unfall auf der A66 bei Langenselbold waren ebenfalls mehrere Fahrzeuge beteiligt – es gab insgesamt drei Verletzte. Auch hier musste die Autobahn kurzzeitig voll gesperrt werden – der Verkehr staute sich über das Hanauer Kreuz auf der A66 und der A45.

Sie sollen die kaufmännische Krankenmasse um mehrere hunderttausend Euro betrogen haben. Deshalb müssen sich ein 52- und eine 48-Jährige ab heute vor dem Aschaffenburger Landgericht verantworten. Der Sohn des Angeklagten ist schwer pflegebedürftig – er wohnt im Haus der Eltern in Mömlingen und wird dort versorgt. Ein Teil der Pflegekosten wird dabei von der Krankenkasse übernommen – die Mitangeklagte war hier als Pflegerin tätig. Über Jahre hinweg sollen die beiden Angeklagten zusammen mit weiteren Pflegern falsche Abrechnungen bei der KHK eingereicht haben. Vor allem wurde Stunden abgerechnet, in denen der Sohn durch seine Eltern und nicht durch das Pflegepersonal betreut wurde – so die Anklage. Der Krankenkasse sei so ein Schaden von über 200.000 Euro entstanden.

Brummis im Blick: Unter diesem Motto führt die Polizei heute eine länderübergreifende Kontrollaktion durch – auch in unserer Region. Dabei haben die Beamten speziell den Schwerlastverkehr mit LKW im Blick. Der Fokus liegt hier vor allem auf der Einhaltung der Ruhezeit der Fahrer, der Sicherung der Ladung und dem technischen Zustand. Unter dem Hashtag“ sichermobilleben“ gibt es während des heutigen Kontrolltag außerdem weiter Infos zum Thema.

Die Bevölkerung am Bayerischen Untermain bei Katastrophen warnen – das sollte im Ernstfall gut funktionieren. Deshalb findet am Mittag auch bei uns in der Region ein routinemäßiger Probealarm statt. Mit dem heutigen bayernweiten Test sollen das Sirenenwarnsystem überprüft und die Menschen über das richtige Verhalten im Ernstfall informiert werden. Im Kreis Aschaffenburg und den Kommunen Elsenfeld, Erlenbach und Obernburg ist deshalb um 11 Uhr eine Minute lang ein Heulton zu hören. Dann sollten die Menschen das Radio einschalten und auf Durchsagen achten – zum Beispiel zu Verhaltensregeln. Im Kreis Aschaffenburg wird zeitgleich eine Probewarnung über die Smartphone-App KATWARN verschickt.