Die Top-News am Morgen vom 10.09.2020

PRIMAVERALAND/BAYER. UNTERMAIN. Bei einer Katastrophe ist es wichtig, alle Bürger so schnell wie möglich zu warnen. Deshalb findet heute der bundesweite Warntag statt. Hier werden die verschiedenen Warnsysteme getestet und die Bevölkerung auf eine Notsituation vorbereitet: Ziel ist es das Wissen um die Notsignale erhöhen und damit die Menschen besser zu schützen. Um 11 Uhr werden daher bundesweit die Sirenen ausgelöst. Das soll dazu führen, dass die Bevölkerung bei einer Gefahrensituation das Radio für weitere Informationen einschaltet. Der Probealarm soll eine Minute lang dauern. Zur Warnung und Information nutzen Bund, Länder und Kommunen auch andere Kommunikations-Kanäle. Ein Beispiel hierfür wäre die App KATWARN.

Der Lehrermangel bedroht unsere Schulen. Schon jetzt zum Schulstart befürchtet der Unterfränkische Lehrer – und Lehrerinnenverband einen erheblichen Mangel an Kräften. Grund sind unter anderem die steigenden Schülerzahlen und die Herausforderungen durch Corona. Der Verbands-Vorsitzende Bleß geht von mindestens 200 Lehrkräften aus, die im Präsenzunterricht fehlen. Die Zahl werde laut ihm im Laufe des Schuljahres noch weiter steigen. Auch die Qualität des Unterrichts könnte sinken – teils hätten die Aushilfslehrkräfte keine ausreichende pädagogische Ausbildung. Die Corona-Pandemie habe laut Bleß die jahrelange Mangelwirtschaft schonungslos aufgedeckt.