Die Top-News am Morgen vom 04.11.2020

HESSEN/ASCHAFFENBURG. Der Castor-Transport mit deutschem Atommüll ist auf dem Weg in das Zwischenlager am stillgelegten Kernkraftwerk in Biblis zunächst ohne Zwischenfälle verlaufen. Der 600m lange Zug ist seit kurz vor zwölf in Hessen unterwegs und hat gegen 5.30 Wächtersbach passiert. Der Transport wird von mehreren Tausend Bundespolizisten begleitet. Mit im Einsatz sind auch Diensthunde, Dienstpferde und Polizeihubschrauber.

Nachstellung, Einbruch und Fälschung – Die Beziehung einer Frau aus Mainz zu einem Mann aus Aschaffenburg ist wohl außer Kontrolle geraten. Heute muss sich die Frau vor dem Aschaffenburger Amtsgericht verantworten. Die Angeklagte hätte den Geschädigten 2013 im Internet kennengelernt und es habe sich eine Beziehung entwickelt. 2015 wollte sich der Mann von ihr trennen – mit viel Gegenwehr der Mainzerin, sodass die Beziehung laut Anklage weiterlief. Zwei Jahre später soll sie aufgrund einer Notlage bei dem Mann eingezogen sein – er hätte ihr klargemacht, dass nach einem Monat der Auszug und die Trennung folgen würden. Daraufhin soll ihm die Angeklagte nachgestellt haben, wäre immer wieder trotz Verbot bei ihm zuhause aufgetaucht und sei bei ihm eingebrochen.  Dabei hätte sie Gegenstände beschädigt und geklaut. Außerdem soll die Frau den Geschädigten ohne sein Wissen auf mehreren Internetportalen angemeldet haben. Der Mann hätte dadurch psychisch und körperlich gelitten.

Auf dem Aschaffenburger Volksfestplatz soll es kein Winterdorf geben. Darauf haben sich heute Stadtverwaltung, die Kongress- und Touristikbetriebe sowie die beiden Aschaffenburger Schaustellerverbände, Vereinigung der Schausteller Aschaffenburg e.V.–Bayern und Aschaffenburger Verband der Schausteller, geeinigt. Am Dienstag wird der Vorschlag dem Aschaffenburger Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Ursprünglich war das Winterdorf als Ersatz für den abgesagten Weihnachtsmarkt gedacht. Doch angesichts der aktuellen Pandemie-Entwicklung soll das Konzept aus Gesundheits-, Sicherheits- und aus wirtschaftlichen Gründen nicht weiter verfolgt werden. Stattdessen sollen die jetzigen Standorte der Schausteller um weitere Standorte in der Innenstadt ergänzt werden. Unter dem Aspekt des Alkoholverbots werden das vor allem Fahrgeschäfte, Essensstände und im eingeschränkten Umfang Stände mit Weihnachtsartikeln sein. Die Anschlusskosten für Strom und Wasser will die Stadt wie bisher übernehmen. Auch darüber soll der Stadtrat in der kommenden Sitzung entscheiden.