Die Top-News am Morgen vom 04.03.2021

PRIMAVERALAND/ASCHAFFENBURG/OBERTSHAUSEN. Nach stundenlangen Verhandlungen haben sich Bund und Länder am Abend auf das weitere Vorgehen in der Pandemie geeinigt. Der Lockdown bleibt grundsätzlich bis zum 28. März bestehen. Aber es gibt viele Öffnungsmöglichkeiten. Ab dem kommenden Montag sind dann private Kontakte von zwei Haushalten möglich, beschränkt auf fünf Personen. Bundesweit dürfen Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte wieder Kunden empfangen. Bleibt die Inzidenz sieben Tage unter 100, können Einzelhändler, Museen, Zoos, botanische Gärten sowie Gedenkstätten öffnen. Bei einer dauerhaften Inzidenz unter 50 sollen weitere Regeln gelockert werden. Insgesamt soll die Öffnungsphase in fünf Schritten erfolgen Daneben soll es auch eine Notbremse geben.Wenn in einer Region die Lockerungen wieder zu hohen Infektionszahlen führen, werden die Öffnungen automatisch zurückgenommen.

Erster Prozesstag im Mordfall Mezgin Nassan! Seit 9 Uhr läuft die Verhandlung – wegen des hohen Interesses – im Aschaffenburger Schloss Johannisburg. Angeklagt ist Mezgins Vater – Er soll seine Tochter im Mai 2017 umgebracht haben. Ihre Leiche wurde erst viel später in einem Waldstück bei Haibach entdeckt.

Nach ersten Hinweisen haben drei dunkel gekleidete und maskierte Personen am heutigen Donnerstag, gegen 1.45 Uhr, einen Geldautomaten im Foyer einer Bank in der Seligenstädter Straße (40er-Hausnummern) in Hausen gesprengt. Als Fluchtfahrzeug sollen sie einen dunklen Audi benutzt haben und in Richtung der Bundesstraße 448 geflüchtet sein. Nach Zeugenhinweisen waren an dem Fahrzeug Kennzeichen mit der Ortskennung „GOA“ angebracht. Am Tatort ließen die Täter ein Brecheisen zurück. Ob und wieviel Geld die Automatensprenger erbeutet haben, ist noch nicht bekannt. Durch die Sprengung entstand erheblicher Gebäudeschaden. Zudem wurden zwei Autos, die vor dem Geldinstitut abgestellt waren, durch umherfliegende Glassplitter beschädigt. Weitere Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen. (Quelle: Polizei)